Schulen und Lehrpersonen

Für den MINT-Bereich am TecLab entsteht aktuell ein vielfältiges Angebot für Schulklassen und Lehrpersonen. Mit Angeboten an der Schnittstelle von Menschen und Technik begreifen Kinder und Jugendliche, welchen Einfluss Technik und Informatik auf unseren Alltag haben und was hinter bekannten Technologien und Vorgängen steckt. Durch aktives Handeln und die Möglichkeit zu Experimentieren erfahren sie, dass ihre spezifischen Stärken und Interessen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Damit sollen auch Kinder, auf welche die MINT-Fachbereiche noch keine Faszination ausüben, interessiert und begeistert werden können.

Für Lehrpersonen entstehen Weiterbildungsangebote, die thematisieren, wie Technik und Informatik in der Schule nachhaltig in Bezug zum gesellschaftlichen Alltag gesetzt werden kann und wie ein Tag im MINT-Labor des TecLab effektiv mit dem Lehrplan 21 verknüpft werden kann.

Aktuell sind Technik- und Informatik-Angebote zu den Themenfeldern Mobilität und Automatisierung in Entwicklung, es folgen Angebote zu Digitalisierung und Energie, weitere Themenfelder werden dazukommen.

Angebote


Dauerca. 3 Stunden
Vor- oder Nachmittag
Daten20.-24. September 2021
Kostenkostenlos
OrtTecLab
Jlcoweg 1
3400 Burgodrf
  

 

Wie viel Wind braucht ein Windrad, um Strom herzustellen? Und reicht das aus, um ein Gerät zu betreiben?

Durch verschiedene Experimente erfahren Schüler*innen die Antwort auf diese und weitere Fragen und lernen dabei verschiedene erneuerbare Energien und ihre Leistungsfähigkeit kennen. Im energiewendeleben-Container sehen die Schüler*innen zudem, wie gross ihr persönlicher ökologischer Fussabdruck ist.

Rund um das Thema Energieproduktion und Energieverbrauch werden Schulklassen des 2. und 3. Zyklus in einem rund dreistündigen Angebot des TecLab stufengerecht an die Energietechnik herangeführt.

Zudem ist es für Schulklassen des 3. Zyklus auch möglich, nur den energiewendeleben-Container zu besuchen. Dafür sind etwa 1.5 Stunden zu veranschlagen.

Kostenkostenlos
Dauer1 Tag
OrtTecLab
Jlcoweg 1
3400 Burgdorf

Spielerisch erfahren Schüler*innen, was es bedeutet, wenn knappe Ressourcen verteilt werden sollen. Wie viele Güter sind vorhanden? Wie sieht eine faire Verteilung aus? Die Teilnehmer*innen erleben und diskutieren, wo es Entscheidungen des Menschen braucht und wo Technik helfen kann, diese Fragen zu bewältigen.

Die Schüler*innen erhalten einen Überblick über die technische Entwicklung von den Urzeiten der Menschheit bis heute und erkennen, wo Technik in unserem (industriellen) Alltag überall eine Rolle spielt. Sie lernen, dass Mensch und Maschine im Zusammenspiel funktionieren müssen. Am Beispiel einer Sortier- und Kommissionieraufgabe erfahren sie, dass die Maschine Routineaufgaben (Zählen, Sortieren, nach Bestellungen verteilen) schneller und präziser als Menschen erledigen kann, dass aber eine faire Verteilung von beschränkten Ressourcen nur von Menschen im Dialog vorgenommen werden kann; Die Technik (industrielle Automatisierungsanlage) wird somit in einen gesellschaftlichen Kontext eingebunden.

Während des gesamten Tages lernen die Schüler*innen zudem den Umgang mit einer komplexen Anlage, lernen Grundzüge und Funktionsweisen von Software kennen und können über die Software Daten eingeben, die später an die Anlage übermittelt werden. In diesem Zusammenhang öffnen sich den Schüler*innen auch verschiedene Berufsfelder aus Technik und Informatik.

Das Angebot richtet sich an Schulklassen des zweiten Zyklus (5. bis 6. Klasse). Bitte melden Sie sich bei Interesse über das Kontaktformular, gerne stellen wir Ihnen im Vorfeld weitere Informationen zum Angebot zu.

 

Kostenkostenlos
Dauer1 Halbtag
OrtTecLab, Jlcoweg 1, Burgdorf

Welche Sinnesleistungen müssen wir erbringen, um uns fortbewegen zu können? Und was passiert, wenn das Sehen zur Orientierung wegfällt? Wir fragen uns, wie sich Tiere in der Nacht orientieren können und lernen das Prinzip der Fledermaus kennen: sie orientiert sich über Ultraschall und das Hören. Dann erfahren wir, dass Technik – in Form eines Ultraschallsensors – uns bei der Orientierung helfen kann, wenn wir nichts sehen.

Wir alle kennen das Piepsen, wenn ein Auto rückwärts auf ein Hindernis zu fährt. Sensoren sind ein zentraler Bestandteil unseres Alltags, insbesondere in der Mobilität. So übernehmen sie beispielsweise bei der immer selbständiger werdenden Orientierung von Fahrzeugen teilweise die Rolle des Sehsinnes von Menschen.

Das MINT-Angebot "Wie die Fledermaus Bäume hört" beginnt damit, dass Schülerinnen und Schüler sich in einer neuen Umwelt orientieren. Zunächst bewegen sie sich sehend im Wald-Labyrinth am TecLab – doch was passiert, wenn es dunkel wird? Hier kommt die Fledermaus ins Spiel: in einer Geschichte hören die Kinder, dass die Fledermaus auch flink durch den Wald fliegt, wenn es stockdunkel ist. An verschiedenen Posten erfahren sie, dass andere Lebewesen Töne hören können, die wir Menschen schon längst nicht mehr hören. Sie erforschen das Innenleben eines Ultraschallsensors, welcher den zusätzlichen Sinn der Fledermaus repräsentiert und bewegen sich dann mit dem piepsenden und vibrierenden Sensor im Wald-Labyrinth.

Ziel des MINT-Angebots am TecLab ist es primär, dass sich Kinder für Technik begeistern können, indem sie den Sinn dieser erkennen sowie Funktionsweise und Gebrauch mit ihrem Alltag in Verbindung bringen. Wer weiss, vielleicht ergreifen sie später einmal einen MINT-Beruf? Zudem lernen die Kinder hier verschiedene Arten der Orientierung kennen, erhalten einen ersten Einblick in den Aufbau und die Verwendung eines Sensors und erkennen, dass die Natur oft ein Vorbild für technische Entwicklungen ist.

Das Angebot richtet sich an Schulklassen des ersten Zyklus (Kindergarten bis 2. Klasse). Bitte melden Sie sich bei Interesse über das Kontaktformular, gerne stellen wir Ihnen im Vorfeld weitere Informationen zum Angebot zu.

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